Person

In der Bretagne geboren, an unterschiedlichen Orten in Frankreich und Deutschland gewohnt, lebe ich seit 2007 in Nürnberg.

Vor 3 Jahren bin ich bei den Grünen eingetreten. Im Vorfeld war mir wichtig zu klären, ob ich als Nicht-Deutsche Staatsbürgerin in der Partei über die gleichen Stimmrechte wie Deutsche verfüge. Denn eine Selbstverständlichkeit ist das nicht, bei den Grünen schon. Bis auf wenige wahlrechtlich bedingten Einschränkungen, darf ich mich an der politischen Willensbildung auf allen Ebenen beteiligen.

 

Wie sieht seitdem mein politisches Engagement aus?

In Nürnberg Wahlkämpfe mitgestalten, heißt nicht nur Plakate aufhängen, es heißt vor allem mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, an den Info-Ständen und beim Haustürwahlkampf. Die Fragestellungen und Erwartungen der Nürnberger*innen sind vielfältig. Und diese Vielfalt spiegelt unsere Stadtratsliste wieder.

Auf Bezirks-, Landes- sowie Bundesebene habe ich unser Kreisverband immer wieder vertreten und war z.B. bei der Wahl der Bundesvorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck 2017 und 2019 dabei.

 

Als Sprecherin des grünen Nürnberger Arbeitskreises Europa und Außenpolitik bin ich sehr stolz, die Kapitel „Nürnberg in Europa und der Welt“ sowie „Stärkung von Neubürger*innen“ im Grünen Kommunalwahlprogramm 2020 für Nürnberg verfasst zu haben.

Als Volkswirtin und Sprecherin des grünen Nürnberger Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen sind mir die Themen alternative Wohlstandsmessung, Gemeinwohlökonomie und Kreislaufwirtschaft besonders wichtig.

Als Mitglied des Kreisvorstands konnte ich alle Facetten des Politikgeschäfts kennenlernen und meine Erfahrung als Führungskraft und Datenanalystin sinnvoll einbringen.

 

Wie hat meine politische Aktivität mein Leben in Nürnberg verändert?

Es ist mir bewußt geworden, dass ich als Zugewanderte und nicht-deutsche EU-Bürgerin lokale Politik maßgeblich mitgestalten kann. Ich bin auf viele spannende Projekte in Nürnberg aufmerksam geworden, wie z.B. das „SGDs go lokal” Projekt von Bluepingu oder das Gingermagazin, das die Diversität der Stadt in den Mittelpunkt stellt. Als Mitglied der Initiative für solidarische Landwirtschaft in der Metropolregion Nürnberg Stadt, Land, Beides beziehe ich lokal angebautes Bio-Gemüse. Ich habe viele Menschen kennengelernt, die genau wie ich nach dem Motto „global denken, lokal handeln“ sich für eine klimaneutrale, gerechte und vielfältige Stadt engagieren und somit Nürnberg lebendig und lebenswert machen.